Leider kann man es kaum lesen.

Aber ein gut gemeinter Rat an Tina_301. Auf Amazon und zahlreichen weiteren seriösen Plattformen, erhälst du das E-Book völlig unkompliziert und mit nur einem Klick. Ganze 680 Seiten und 1, 5 Jahre Arbeit am Werk, kosten dich nur 5, 95 Euro. Na wenn das mal kein Schnäppchen ist.

 

 

Leser die kein Autor auf der Welt braucht oder möchte …. oder …. Pfui, schäm dich, beklaust du deine Nachbarn und Freunde auch, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben?

 

Man stelle sich mal dieses Szenario vor:

Er/sie/ es hegt und pflegt seinen geliebten Garten, pflanzt im Frühjahr, nach der sorgfältigen Vorbereitung des Bodens, liebevoll Tomaten an, die er/sie/es auf dem Fensterbrett mit viel Geduld selbst herangezogen hat.

Hätschelt und tätschelt die Pflänzchen, verkürzt oder verzichtet gar auf den Sommer-Urlaub, weil niemand da ist, der die heranwachsenden und pflegebedürftigen Pflänzchen optimal versorgen könnte...

Stunde um Stunde lockert er/sie/es die Erde auf, zupft Unkraut und bewundert nach Wochen/Monaten mitunter mühseliger Arbeit, den verdienten Erfolg.

Die Tomaten sind reif, saftig, knallrot und bereit zum ernten.

Morgen steht ein gesunder Tomatensalat auf dem Plan !!!

 

Nur leider gibt es am nächsten Tag keine einzige Tomate zu ernten, das Gemüse ist über Nacht verschwunden. Nur verdächtige Schuhabdrücke und niedergetrampelte Pflanzen, in Richtung Nachbargarten, zeugen von dem dreisten Diebstahl.

Nachdem sich der erste Ärger gelegt hat, und er/sie/es dem Dieb die Pest an den Hals wünscht, geht’s notgedrungen zum Wochenmarkt.

Und siehe da, hinter einem der zahlreichen Stände steht Frau oder Herr Nachbar/in und lächelt freundlich. Er/sie/es erkundigt sich gar nach den wundervollen Tomaten, die vom Fenster des Nachbarhauses aus, gut zu sehen waren.

Ein dreister Diebstahl mitten in der Nacht?

Nichts mitbekommen, weder gesehen noch gehört und sowieso, tief und fest geschlafen.

Glücklicherweise ist wenigstens der Tomatensalat noch nicht verloren.

Herr/Frau Nachbar/in besitzt ein gutes Herz und bietet dem Geprellten ein Kilo reife, saftige Tomaten, garantiert Bioware und von bester Qualität, für ein Viertel des üblichen Preises an. Ein Schnäppchen. Und darüber hinaus ein Nachbarschaftsdienst, über den man sich freut. Ein kleiner Trost. 

 

Im nächsten Jahr, so nimmt er/sie/es sich vor, revanchiert er/sie/es sich gern, mit eigenen gezogenen Tomaten … wenn er/sie/es Glück hat und zuvor nicht erneut dreist bestohlen wird.  

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Blogger und Selfpublisher scheinen (auf den ersten Blick, inzwischen hat sich das geändert, dazu gibt es demnächst einen eigenen Artikel ***) ) keine (engen) Freundschaften miteinander zu pflegen. 

 

 

 

 

Bisher bin ich noch nicht in den Genuss einer Diskriminierung der besonderen Art gekommen, die einem allein aufgrund, dass man selbstveröffentlicht den Stempel: Zweitklassig !!! aufdrückt.   

 

Was daran liegen mag, dass ich mit zwei Verlagen zusammenarbeite und meine Werke somit Lektorat-geprüft sind.

 

Bisher habe ich Blogger ausschließlich als nette, freundliche Menschen kennengelernt, die mindestens eines mit mir gemeinsam haben: Die Liebe zu Büchern.

 

Die andere Seite der Medaille sieht nicht ganz so rosig aus und hat mich ehrlich gesagt schockiert. Es gibt Blogger die klipp und klar auf ihren Seiten erklären, dass sie nie, niemals Bücher von Selfis lesen, oder gar rezensieren, von einer E-Mail Anfrage/Annahme ganz zu Schweigen.  

Die Antwort auf dieses herabwürdigende Statement, folgt oftmals im Anschluss (ich kürze es mal für Dummies zusammen).  

 

Selfis schreiben schlechte Werke. Dass muss so sein, ansonsten hätten sie einen Verlag für ihr/re Manuskript/te gefunden.

 

In deren Werke wimmelt es vor Fehlern, einige Bücher sind vermutlich auch aus anderen Gründen gar unleserlich …

 

Selfis drängen sich mit ihrem Werk auf, ohne Rücksicht auf Verluste.

 

Das alles kann durchaus sein/vorkommen, von meiner Seite aus ist das allerdings reines Hörensagen.(Blogger können das vermutlich besser beurteilen)

 

Es gibt also eine Zweiklassengesellschaft.

Bei Autoren war mir das klar, obwohl ich es nicht nachvollziehen kann. Bei Blogger war es mir nicht klar, ich kann es zum Teil aber nachvollziehen.

Das, was mich kolossal stört, ist die Pauschalisierung.  

 

 ALLE Selfis können nicht schreiben, klatschen einen Text in eine Datei und laden sie umgehend bei A hoch.

Der Leser ist selbst schuld, wenn er dieses Schundwerk kauft, in der Hoffnung, die Story könnte genauso super sein, wie ein Buch aus einem Verlag.

 

Einige Blogger sind dieser Personengruppe gegenüber cleverer, sie lehnen gleich alle Selfi -Bücher ab und halten mit ihrer alles vernichtenden Meinung auch nicht hinterm Berg.  

 

Mein Respekt bei einigen von ihnen (glücklicherweise nicht bei allen) befindet sich gerade im Sinkflug ….

 Warum ich mich überhaupt mit dieser Thematik befasse/befassen muss?

 Im Herbst veröffentliche ich zum ersten Mal in Eigenregie einen Jugendroman.

 

Hier einmal mein Statement an Blogger, die Selfis bereits im Vorfeld verurteilen:  

 

Mein Manuskript hat kein Verlag zu Gesicht bekommen. Ich habe mich bereits im Vorfeld für das Abenteuer Selfi entschieden. Es kann also keine Rede sein, von: Verlage wollen das (vermutlich schrottige) Teil nicht.

 Ich konnte eine Lektorin für mein Manuskript gewinnen, die als freiberufliche Lektorin/Korrektorin für diverse Großverlage arbeitet.

(Stünde einer dieser Verlage namentlich in meinem Buch, müsste ich diesen Beitrag erst gar nicht schreiben).  

Ich gehe bewusst in Vorkasse und wer sich etwas mit den Preisen professioneller Lektoren auskennt, weiß, welch hohes Risiko ein Autor damit eingeht.  Warum ich mich dennoch für ein Lektorat/Korrektorat entschieden habe? (wie viele andere Selfis auch)

Meine zukünftigen Leser haben ein Anrecht auf eine anständige Arbeit, für die sie am Ende gutes Geld zahlen.

 

Es wäre schön, wenn Blogger genau das auch anerkennen würden, und einen nicht bereits im Vorfeld brandmarken, ohne zu wissen, ob dieser Schuldspruch berechtigt ist.

 Das einzige, was mir bleibt, ist zu hoffen, dass es Blogger gibt, die „couragiert“ genug sind, sich von diesen Vorurteilen zu lösen und auch einem Selfi eine reale Chance geben, mit seinem Werk und nicht auschließlich mit einem Verlags-Namen im Rücken zu überzeugen.  

 Eines weiß ich allerdings jetzt schon, ich werde für diesen Jugendroman (der am Ende dieselbe Qualitätskontrolle durchlaufen hat, wie alle meine Werke) keine Blogger kontaktieren.

 Diese „Demütigung“ einer Abweisung, wie sie offenbar bei einigen Blogger gang und gäbe ist, werde ich mich nicht aussetzen.

 

So bleibt mir als bald Hybrid-Autor nur die Hoffnung, dass mein Werk seine Leser findet und sie davon überzeugt, dass es sich lohnen kann, zur Abwechslung nach einem Selfi-Roman zu greifen.  

 

Nachtrag: 

Fairerweise möchte ich den Beitrag durch meine (neuen) Erfahrungen mit Bloggern, die ich in diesem Jahr kennenlernen durfte, ergänzen.

Es gibt sie, diese wundervollen Menschen, die ebenso wie man selbst Bücher, gute Geschichten und die Menschen die dahinterstehen  ohne Vorurteile  begegnen.  Ich durfte eine Gruppe dieser tollen Blogger kennenlernen. Einige von ihnen habe ich inzwischen ins Herz geschlossen !!! Ihnen überlasse ich gern meine Buch-Babys und ziehe sie mir fremden Bloggern vor. Für mich sind es die ersten Schritte in eine Bloggerwelt, die mich fasziniert, beflügelt und mir ein gutes Gefühl vermittelt, dass es sich lohnt Romane zu schreiben, für Leser und für Blogger gleichermaßen.    


Kommentare: 2
  • #2

    Kerstin (Mittwoch, 02 November 2016 18:19)

    Hi Christa,
    ich war ein wenig geschockt zu lesen, dass es tatsächlich Blogger gibt, die sich so - wie ich finde extrem unfair - gegen SPler positionieren. Ich blogge nun schon einige Jahre, und das war nie ein Thema für mich. Im Gegenteil, einige meiner ersten SPler sind heute erfolgreiche Verlagsautoren. Es geht auch so rum. Zugegeben, zwei-drei kleinere Katastrophen hatte ich auch dabei, wo es dann letzten Endes gar nicht erst bis zu einer Rezi gekommen ist, ich aber versucht habe, hilfreiche Tipps zu geben. Auch die will nicht jeder hören. Ja, ich kenne auch die andere Seite, arbeite nach meiner Zeit bei bookshouse jetzt selbst als Lektor/Korrektor mit einigen Splern zusammen und halte ihre Werke durchaus auch für verlagswürdig. Viele entscheiden sich aber auch bewusst bei einigen ihrer Bücher für SP, und das ist gut so.
    Du hast recht, die Pauschalisierung geht gar nicht. Es klingt allerdings von deiner Seite jetzt auch so, dass du Blogger generell ablehnen möchtest. Tu das nicht. Solchen negativ eingestellten Bloggern muss man sein Buch ja nicht anbieten. Ich kenne mich nicht so gut aus unter den anderen, aber es gibt sicher einige, die auch Spler sehr gern lesen und rezensieren. Ich lehne nur ganz selten mal was ab, aber dann hängt das einfach mit der Zeit zusammen, weil die Anfragen natürlich mannigfaltig sind und neben dem Korrigieren halt immer weniger Lesezeit verbleibt.
    Lieben Gruß, Kerstin

  • #1

    Bibilotta (Mittwoch, 02 November 2016 17:36)

    Liebe Christa,
    ich stehe voll und ganz hinter deiner Aussage ....
    Ich find es traurig, dass das Schubladendenken immer noch so stark ausgeprägt ist.
    Ich meine klar ... es gibt immer wieder mal Erfahrungen die einen schockieren (gerade auch mit Büchern, von Selfpublishern, die es eben nicht wie du machen und ein Lektorat vorfinanzieren ... ) ABER ... man darf generell doch nicht immer alle übeer einen Kamm scheren.
    Es gibt auch genug schwarze Schafe unter uns Bloggern ... und wir ärgern uns auch, wenn wir alle über einen Kamm geschert werden und mit genau diesen verglichen werden.

    Ich finde immer man muss ein gutes Mittelmaß finden ... klar macht man auch mal schlechte Erfahrungen, aber alle dann Vorzuverurteilen das ist nicht richtig ....
    Sonne und Regen .... so ist das nunmal.

    Ich stehe weiterhin dazu, sehr gerne auch Geschichten von Selfpublishern zu lesen .... und dabei hab ich schon einige Schätze entdecken können und dürfen ;)

    Lass dich nicht unterkriegen ... bau dir deine Kontakte weiter auf ... und merk dir einfach, wer dir gut gesellt ist und wer nicht ;)

    LG Bibi


Heute geht es um Facebook - Bücher - Gruppen.

In einigen bin ich Mitglied und muss eigentlich nichts weiter machen, als die minütlichen Werbe-Posts (Bücher), an mir vorüberziehen zu lassen. Glücklicherweise gibt es auch wundervolle Gruppen. Dort schaue ich tatsächlich täglich vorbei. Ich mag die lockere und freundliche Atmosphäre in einer bestimmten Gruppe, die die liebe Sil Vana Haagen und   Sulla Apostolidu ins Leben gerufen hat. Die Bücherwürmchen.  Dort spürt man die Begeisterung der Leser für * ihre* Bücher, die sie gerade lesen, vorhaben zu lesen oder noch auf ihrem Sub ruhen, bis sie an der Reihe sind, gelesen zu werden. 

Im Gegensatz dazu finden sich allzu viele Gruppen, in denen Werbepost, eigener Bücher rein geklatscht werden, ohne Rücksicht auf Verluste. In diesen Gruppen herrscht eigentlich Null Atmosphäre und ebenso viel (uneigennütziges) Interesse, am Autoren oder am Leser persönlich  … Warum ich dort vertreten bin? Hin und wieder poste auch ich dort, allerdings nicht direkt Links zu meinen Büchern auf Amazon, sondern den Link zu meiner, dieser Hp, in der Hoffnung, dass sie jemanden erreichen, der wirklich Interesse an der Arbeit eines Autor zeigt, und allem, das damit einhergeht neugierig gegenübersteht. 

Jede Gruppe hat ihre Vor- und Nachteile, doch ein Nachteil, bzw. etwas, dass mich persönlich, als Autor, sehr traurig macht und mitunter ein klein wenig resignieren lässt, ist, dass es oftmals, um Bücher bekannter Autoren oder Groß-Verlage geht und das eigene Buch irgendwie nie im Gespräch steht oder auf einem geposteten Photo, wundervoller Bücherregal (Leser*) zu entdecken ist. ich habs sogar mit ner Lupe versucht ;-)

Es ist logisch, dass die Bücher, die besonders im Gespräch sind, an vorderster Front zu finden sind, aber dennoch … wo findet man die tollen Autoren aus Kleinverlagen oder talentierte Selfis (die eh einen schweren Stand haben) ?  Ich würde mir wünschen, dass Blogger und Leser, auch zum Sprachrohr derjenigen werden, die wundervolle Bücher schreiben, sich aber erst auf dem Weg nach Oben befinden. Denn nur so, ist es uns, mitunter unbekannten Autoren überhaupt möglich, Stufe für Stufe zu erklimmen und euch weiterhin mit fantastischen Geschichten zu versorgen* 

Ein weiter Wunsch, an dessen Erfüllung ich gerade, mit einigen ebenso enthusiastischen Autorenkollegen arbeite, könnte bereits bald in Erfüllung gehen. Ich möchte an dieser Stelle noch nichts verraten.

Okay, nur ein winziger Hinweis, in eigener Sache .. . ;-) Nicht nur Leser möchten mit * ihren *Autoren virtuell auf Tuchfühlung gehen. Es gibt auch zahlreiche Autoren, die gern ihre/n Leser/zukünftigen oder bereits Bestandteil ihrer Fanbase, näher kennenlernen würden, wenn sich ihnen eine Möglichkeit dazu bieten würde. Mal schauen, was sich in dieser Richtung arrangieren lässt … ;-) 


Einigen von euch ist bestimmt aufgefallen, dass auf meiner Hp ( von mir liebevoll Himpelchen und Pimpelchen Seite genannt) diverse Sätze in unterschiedlicher Schrift oder Größe geschrieben sind, Farben von einander abweichen ... usw... Ich könnte es natürlich ändern, habe mich aber entschieden, es genau so zu belassen. Es spiegelt so schön meine chaotischen Gedankengänge wieder. So in etwa, gehe ich an eine Roman- Idee heran. Am Ende kommt immer etwas Lesbares dabei heraus und nur darauf kommt es an. ;-)


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Kommentare: 2
  • #1

    Liane Mars (Samstag, 12 März 2016 10:36)

    Liebe Christa,
    ja, die richtig großen Büchergruppen ... ich gebe zu, da bin ich mittlerweile nur noch als Leser und nicht mehr als Autor unterwegs. Ich hole mir da wirklich schöne Anregungen, was ich lesen sollte, um mitreden zu können - wobei ich gar keinen Sub habe. Ich hole mir erst das nächste Buch, wenn das letzte gelesen ist. Als Mini-Autor geht man da unter. Ich glaube, da haben wir in kleineren Gruppen eher eine Chance, gesehen zu werden, wobei es ja auch viele Blogger gibt, die kleinere Autoren gerne unterstützen. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg auf den Social Media-Wegen. Meiner ist mittlerweile ein kleiner Trampelpfad, auf dem ich gemütlich vor mich hinschlendere. Die Autobahn zu nehmen, klappt eh nicht, da verpasst man all die schönen Ausfahrten - und langsam und stetig kommt man ja auch ans Ziel ;-)
    In diesem Sinne: Einen wunderschönen Samstag wünsche ich dir, Liane

  • #2

    Denise Träbing (Samstag, 12 März 2016 12:56)

    Oh ja, das kenne ich. Meine Euphorie hat sich auch gelegt und ich habe ich aus einigen Gruppen abgemeldet. Mit Geduld findet man aber sicher die richtigen Leute und es kann Spaß machen.
    Liebe Grüße
    Denise


Resümee 2015

Heute ist ein guter Tag, um sich das bald endende Jahr vor Augen zu führen. Ich könnte schreiben, dass in Kürze ein wahrhaft fantastisches Jahr zuende geht. Aber das wäre geflunkert, denn hinter einem Autor, steht auch immer ein Mensch, mit all jenen wundervollen Momenten, aber auch Sorgen und Nöten, die das Leben so mit sich bringt. Meine persönliche Checkliste, als Schreiberline:

Im Februar erschien der erste Teil meiner Roseend Trilogie* Wölfin des Lichts* in Neuauflage beim Bookshouse Verlag, gefolgt vom zweiten Teil *Schattenklang* der im September nachgerutscht ist. (Im März 2016 folgt die Veröffentlichung des dritten Bandes * Blutmond*, damit wäre meine Roseend Trilogie abgeschlossen.) Im Sommer 2015 stand der Vertragsabschluss, zu meinem Jugendroman * Aberness* an, der im Sommer 2016 beim Verlagshaus el Gato Verlag erscheinen wird.

Im Herbst gewann meine Leseprobe zu Wölfin des Lichts den sfbarsar.de-Award, als beste Leseprobe /Herbst 2015. Momentan arbeite ich an einem weiteren Jugendroman, der sich spannend, und, wie immer, unvorhersehbar entwickelt …

Natürlich kann ich mir denken, dass es den ein oder anderen interessiert, wie mein Leben im privaten Rahmen verlaufen ist … ich fasse das wohl einschneidenste Ereignis für euch zusammen. Im Sommer dieses Jahres zog mein ältester Sohn, seinem „jüngerem“ Bruder nach, und in eine eigene Wohnung.

Mütter verstehen, wie es sich anfühlt, wenn die eigenen Kinder flügge werden und das Nest verlassen…

Keine Wäscheberge mehr und der Kühlschrank ist, nach einem Wochenendeinkauf, montags nicht geplündert. Soweit so gut, dennoch ertappe ich mich dabei ,via whatsapp, nachzufragen, ob sie vielleicht zum Essen vorbeikommen, da ich wieder viel zu viel gekocht habe. In einem Nebensatz folgt die obligatorische Ermahnung: Es ist Winter, zieht euch Jacken über, (am Besten samt Mütze, Schal und Notration) man weiß ja nie, ob das/die Auto/s auf dem Weg zu Mama, irgendwo in der Pampa liegenbleibt/n (ohne Handyempfang und weit und breit keine Ortschaft in Sicht) … Grusel … ;-)

Gesundheitlich war 2015 definitiv nicht mein Jahr, aber auch hier gilt, wie bei allem: Et kütt, wie et kütt ...

 

 

Was auf jeden Fall kommen wird, ist das Jahr 2016! Ich wünsche euch einen sanften Rutsch ins neue Jahr, kommt gesund rüber, und schaut hin und wieder bei mir vorbei. *** 

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Alles Meins oder doch eher Deins?

 

Kurz vor Weihnachten macht man/Frau sich seine/ihre Gedanken.

Sind alle Weihnachtsgrüße versendet und hat man auch niemanden vergessen?

Ist in Sachen Geschenke die richtige Auswahl getroffen?

Mitunter überlegt man ob man das eine oder andere Geschenk nicht für sich selbst behalten sollte.

Die gute Nachricht: es ist einem wahrscheinlich gelungen, das richtige Geschenk für die jeweilige Person aufzustöbern. Die Schlechte: Man muss das Geschenk notgedrungen erneut für sich ordern. ;-)

Um nicht in Versuchung zu geraten und zu protestieren „Alles Meins!“ just in dem Moment,  in dem einem die Päckchen aus den Händen gerissen werden, ist es ratsam ein Geschenk -von sich für sich -, zu reservieren.

Und ja, man/Frau freut sich diebisch, wenn dieses Selfi-Geschenk: das Buch, die DVD, oder den Pullover enthält, der/die/das man sich seit Längerem gewünscht hat*

Ich persönlich halte es so, dass ich über das Jahr hinweg Ideen sammle (dazu muss man seinem Gegenüber nur aufmerksam zuhören und heimlich Notizen schreiben, was bei einem Autor nicht weiter auffällt). Im November ordere ich alle Geschenke und im Dezember liegen sie liebevoll verpackt in einem sicherem Versteck.

Normalerweise funktioniert diese Vorgehensweise. Schwierig wird es, wenn man nicht alle Geschenke  in einem Versteck zusammenhält, sondern in der Hektik des Versteckspiels, auf mehrere Orte ausweicht und ein Geschenk nicht mehr auffindbar ist.

Aber keine Sorge, von Weihnachten bis Ostern ist es eine recht kurze Atempause, in der man seine Familie wunderbar auf das Kommende vorbereiten kann. „Für dieses Osterfest habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht. Was haltet ihr davon anstelle der Ostereier selbstgestrickte Wollsocken zu suchen?“

 

Also kein Grund zur Panik* Bekanntlich findet sich alles wieder, spätestens bis zum nächsten Weihnachtsfest ;-)

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Immer wieder schön, wenn man Namen aus unterschiedlichen Romanen (die man bereits geschrieben hat) im aktuellen Projekt findet, die dort nichts zu suchen haben. 

Schleichen sich klammheimlich ins Manuskript und hüpfen, als die Luft rein scheint, schamlos mit den aktuellen Prota. durch den Plot ... 


Bücher zu signieren ist etwas Tolles, wenn sich auch immer ein fieser Gedanke einschleicht, der meine Schreibhand, dass Zittern lehrt ... bloß nicht verschreiben, bloß nicht verschreiben ...


Anonym bei Amazon unterwegs … oder, das Aus für Fairness und Co.

Ein heikles Thema, das wohl bei einigen Autoren (und Lesern) regelmäßig für Unmut sorgt.

Rezensionen sollten ein Indiz dafür sein, wie ein Buch, bei seinen Lesern ankommt. Eigentlich … gäbe es nicht die Option sich bequem hinter einem fiktiven Namen zu verstecken. Es ist einfach geworden, seinem Unmut Luft und Raum zu verschaffen. Vielleicht über den knatternden Rasenmäher einer Nachbarin, die zufällig als Autor unterwegs ist. Hätte sie mal besser die Ruhezeit eingehalten, oder gleich ein Freiexemplar, als Entschuldigung vorbei gebracht. Ein Klick, vorzugsweise auf * oder ** ein paar zum Fraß vorgeworfene Sätze, solange Amazon darauf besteht, und der Rache wurde (vorerst) Genüge getan. Natürlich sind die Bösewichte nicht nur unter den Lesern, sondern auch unter den Autoren zu finden. Vielleicht läuft es mit dem eigenen Buch gerade nicht, wie erwartet/erhofft, und ein anderes, das man viel schlechter findet, als das Eigene, zieht, mit erhobenen Mittelfinger an einem vorüber. Wer weiß so genau, welche Beweggründe Verrisse zugrunde liegen? Andererseits finden sich auch ***** Rezensionen, die vom AutorEigenenFanclub enthusiastisch fünf Minuten nach der Veröffentlichung durch Amazon, online gehen. Da fragt man sich, welche Aussagekraft eine Rezension letzten Endes noch hat, wenn man diesen gutgemeinten Dienst bewusst zweckentfremdet.

Glücklicherweise sind derartige Vorgehensweisen nicht nur unter vielen Autoren, sondern auch bei den Lesern verpönt. Und ja, es gibt sie!!! Autoren die sich gegenseitig unterstützen. Leser, die einander mit ehrlichen Rezensionen die Entscheidung erleichtern, ein Buch zu kaufen.

Mein Fazit: Leute, die Rezensionen als Instrument missbrauchen, die öffentliche Präsenz eines Autoren nutzen, um diesen zu verletzen, sind weder mutig noch ehrlich, sondern zu feige, ihren Frust (worüber auch immer) von Angesicht zu Angesicht anzusprechen. Leser, die (negative) Rezensionen verfassen, um ihre Enttäuschung, zu verdeutlichen, wenn ihnen ein Buch missfallen hat, sollten dies respektvoll handhaben. Niemand, weder Leser noch Autor möchte verletzt und/oder unfair behandelt werden. 

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Heute geht es mir um Träume oder Songs, oder deren Aussagen/Interpretation.

 

Nicht immer muss man einen Traum im Vorfeld kennen, um zu erfahren, dass er existiert.

Erst im Moment der Erkenntnis, sollte man sich für oder gegen ihn entscheiden, mit allen Höhen und Tiefen.

Es gibt einige Songs deutscher Interpreten, die mir gut gefallen.

Wenn ich einmal groß bin, der Band SDP ist ein Song, der ziemlich schräg ist. Aber er zeigt auch die Träume und Vielfalt der Möglichkeiten auf, was man einmal werden kann. Ob es das ist, was man möchte ist ein anderes Thema. Er versprüht Zuversicht, dass man sich nicht sofort und unwiderruflich für einen Weg entscheiden muss. Man darf ruhig einiges austesten, um herauszufinden, was einem liegt und was nicht.

Geiles Leben, der Band Glasperlenspiel ist ein Song, der verdeutlicht, dass, das, was man hat, nicht immer das ist, was man möchte. Träume die geträumt sind, verändern Menschen, ebenso, wie das Leben an sich einen Menschen abstumpfen oder wachsen lässt, manchmal über sich hinaus.

Dazu gehört das Weitergehen, nicht stehenbleiben, damit man den Traum nicht niedertrampelt und er an Wert verliert. Die Zeit bringt kontinuierlich Veränderungen, Abschiede und neue, mögliche Konstellationen mit sich, die wiederum neue Träume wachsen lassen.

Gewinnen, von Cassandra Steen, ist ein Song, der von Scheitern, Krone richten und Weitermachen handelt. Denn genau darum geht es wenn man träumt. Es ist unwichtig, welche Träume andere Menschen auf deine Kosten verwirklichen wollen. Das, was zählt, ist dein Traum. Gelegentlich macht man sich allein auf den Weg, oftmals ist man in Begleitung und fast immer ist der Weg das Ziel!

In diesem Sinne, werdet, seid und träumt … 

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Nicht jeder Trend ist eine Entwicklung in die richtige Richtung.  Heute geht es um Verlosungen* 


Vor kurzem habe ich, anlässlich der Neuerscheinung des zweiten Teils meiner Trilogie, eine Verlosung gestartet und war überrascht, wie viele Teilnehmer zusammenkamen. Es war ein aufregender Tag mit tollen Kommentaren, neuen FB Freundschaften und interessanten Menschen. Es ist schön, mit seinen oder Leser im Allgemeinen auf Tuchfühlung zu gehen.*

Glücklicherweise blieb mir, wie andernorts bei einer Autorin geschehen, der Vorwurf, via, Pn. dass Verlosungen nichts weiter, als Fakes wären, erspart.

Aber es brachte mich ins Grübeln.

Wäre es Marketing technisch nicht klüger, einen Gewinner/rin zu wählen, der/die mir, als Autor, von Nutzen sein könnte? Gar einen großen Blog betreibt, oder dafür bekannt ist, gute Rezensionen zu verfassen?

Machen wir uns nichts vor. Natürlich ist eine Verlosung auch dazu da, den Bekanntheitsgrad seines Buches/seiner Bücher zu steigern, das ist durch das Teilen auf FB recht einfach geworden.

Doch eine Verlosung unterliegt der Gesetzmäßigkeit des Zufallsprinzips. Alles andere wäre Betrug an den Teilnehmern.

Natürlich freue ich mich über jedes verkaufte Buch, das, nach dem Lesen, beim Leser ein gutes Gefühl hinterlässt. Aber nicht mit allen Mittel. Ich werde einen Teufel tun, meine Seele an genau diesen zu verkaufen. Ich schreibe Bücher aus Leidenschaft und um meinen Lesern und mir Freude zu bereiten.

Dieses Gefühl ist unbezahlbar.*

Ich schreibe nicht, um meine eigenen Prinzipien über Bord zu werfen, zugunsten eines mehr verkauften Buches.

Eine derartige Einstellung führt selten zum Erfolg?

Das kann sein, aber nur auf diese Weise bleibe ich mir treu. Denn hinter jedem Schriftsteller steht auch eine Person, mit eigenen Wünschen, Hoffnungen und Prinzipien und für mich steht Fairness mit an erster Stelle.

Egal ob als Mensch, Leser oder eben Autor.  

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